Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und andere Motoneuronerkrankungen

Molekulare Neurologie

Leiter:
Prof. Dr. med. Jürgen Winkler

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und andere Motoneuronerkrankungen

Projektleitung/ Mitarbeiter: Dr. Martin Regensburger/ Prof. Dr. Jürgen Winkler

Überblick über die Studien:  
Patienten mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) und anderen Motoneuronerkrankungen wie primärer Lateralsklerose (PLS), progressiver Muskelatrophie (PMA), progressiver Bulbärparalyse (PBA) und spinobulbärer Muskelatrophie (Kennedy) können neben der klinischen Betreuung in unserer Ambulanz an folgenden Studien teilnehmen:

Dieses deutschlandweite Register verfolgt das Ziel, die Motoneuronerkrankungen besser zu verstehen und die Instrumente, mit deren Hilfe der Verlauf der Erkrankung erfasst oder auch neue Behandlungsmethoden entwickelt werden können, zu verbessern. Das deutsche Konsortium für Motoneuronerkrankungen (MND-NET) soll die Durchführung von Studien innerhalb Deutschlands erleichtern und beschleunigen. Zukünftige Studien können z.B. dadurch erleichtert und beschleunigt werden, dass die Zeit, die zum Auffinden und zur Aufnahme geeigneter Teilnehmer („Rekrutierung“) benötigt wird, möglichst kurz gehalten werden kann.

  • Untersuchung von Patienten-Nervenzellen in der Zellkultur, die aus einer Hautprobe gewonnen und angezüchtet werden können (sog. induziert-pluripotente Stammzellen)

Für dieses Forschungsprojekt, das in Zusammenarbeit mit der Biobank für neurologische Erkrankungen und der Stammzellbiologischen Abteilung (Leitung: Prof. Dr. Beate Winner) durchgeführt wird, suchen wir insbesondere ALS-Patienten mit Nachweis einer zugrundeliegenden Genmutation (z.B. C9ORF72, SOD1, TARDBP u.a.).

  • Ultrahochfeld-MRT-Bildgebung bei amyotropher Lateralsklerose

Kooperationspartner:
Es bestehen Kooperationen mit der Stammzellbiologischen Abteilung (stammzellbasierte Forschung zur ALS; Leitung: Prof. Dr. med. B. Winner) und mit der Neuroradiologischen Abteilung (Erforschung bildgebender Verfahren bei ALS; Leitung: Prof. Dr. med. A. Dörfler) sowie den Konsortialmitgliedern des Deutschen Netzwerkes für Motoneuronerkrankungen.

Ablauf und Eignung für die Studien:
Im Rahmen einer Vorstellung in unserer Ambulanz werden neben Diagnosestellung und klinischer Betreuung Möglichkeiten der Teilnahme an den einzelnen Studien besprochen.

Bei Interesse Kontaktaufnahme per E-Mail an:
martin.regensburgeratuk-erlangen.de oder bewegungsstoerungenatuk-erlangen.de