Registerstudie für atypische Parkinson-Syndrome
Projektleitung/Mitarbeiter: Dr. Patrick Süß/ Prof. Dr. Martin Regensburger/ Prof. Dr. Jürgen Winkler
Zusammenfassung der Studie:
Von 2017 bis 2025 war die Bewegungsambulanz Erlangen in die deutschlandweite Registerstudie ProPSP eingebunden. Im Laufe des Jahres 2026 ist der Beginn der nationalen Folgestudie ProAPS geplant. In deren Rahmen werden das Auftreten und der Verlauf atypischer Parkinson-Syndrome durch regelmäßige Verlaufsuntersuchungen alle sechs Monate erfasst. Dadurch soll ein besseres Verständnis für diese seltene Unterform der Parkinson-Syndrome erzielt werden.
Ablauf der Studie:
Patienten mit Verdacht auf das Vorliegen eines atypischen Parkinson-Syndroms oder Patienten, welche von Ihrem Neurologen bereits die Diagnose eines atypischen Parkinson-Syndroms erhalten haben, werden im Abstand von 6 Monaten in einer ca. 3-stündigen Visite körperlich untersucht, zudem wird die geistige Leistungsfähigkeit geprüft. Darüber hinaus müssen Fragebögen zum Gesundheitszustand beantwortet werden. Die Daten werden in anonymisierter Form zentral gespeichert und können so zu einem besseren Verständnis dieser bislang nicht gut therapierbaren Erkrankungsgruppe beitragen.
Diagnosegruppen:
- PSP (Progressive supranukleäre Blickparese, Richardsen-Syndrom)
- MSA (Multisystem-Atrophie, pure autonomic failure, Shy-Drager-Syndrom)
- CBS (Kortikobasales Syndrom)
- DLB (Lewy-Körperchen-Demenz)
Bei Interesse Kontaktaufnahme per E-Mail an: bewegungsstoerungen(at)uk-erlangen.de




